Wednesday, 2. May 2012
Sofaspieler
Um Gerechtigkeit im Star-Trek-Universum zu schaffen, möchte ich auch das "cinema"tographische Internetprojekt eines anderen, wenn auch rangtieferen, Crewmitglieds präsentieren. Wil Wheaton (fragt mich nicht, warum er WIL WHEATON dot NET aufgegeben hat) lädt uns ein, ihn und ein paar prominente (Geek-)Freunde beim spielen von Brettspielen passiv zu beobachten.
Tuesday, 1. May 2012
Zum 1.Mai
Bekanntlich ja ein Kampftag, deshalb heute ein Kabarettist, der stets mit dem rhetorischen Zweihänder in die Schlacht zieht, diesen jedoch wie ein Florett zu führen vermag: Hagen Rether.
Saturday, 21. April 2012
Speak some Borg
Das Leben Brent Spiners ist vorbei, seine Karriere dahin. Seit dem "Incident" will ihn niemand mehr kennen und wer ihn erkennt, bespuckt ihn. Die einzige, die noch zu ihm hält ist seine junge Nachbarin Dakota (gespielt von Kat Steel), die ihn anfänglich nicht erkennt. Data Brent bietet der angehenden (Porno)Darstellerin Schauspielunterricht, sie versucht ihm dafür wieder auf die Beine zu helfen. What Fresh Hell is this?
Monday, 9. April 2012
Gedanken zu Georg Schramm - Testosteron
Georg Schramm ist für mich ein Phänomen. Während ich ihn seh, find ich ihn nicht sehr berauschend (aber auf höchstem Niveau). Bei Neues aus der Anstalt fand ich den Priol und seinen Nachfolger Pelzig eigentlich live immer besser. Aber! Schramm regt mich wie kein Zweiter noch Tage danach zum Nachdenken an. So auch gestern Abend, als ich sein neues Programm "Meister Yodas Ende" im Fernsehen sah. Unter anderem ein interessanter Gedankengang zum, wie Testosteron evolutionär entstanden ist. Wenn der Steinzeitjäger sich aufgemacht hat, sein Mammut zu jagen, dann war die Waffe seiner wahl nicht mehr als ein angespitzter Stock. Der venünftige Jäger hat sich den Stock angeschaut, dann das Mammut, und hat sich krank gemeldet. Derjenige, der bis obenhin mit Testosteron vollgempumpt ist, hat seinen Stock gepackt ging auf die Jagd. Meist ist er dann draufgegangen, aber wenn er blutüberströmt mit Beute zurückgekommen ist, hat der dann alle brünstigen Weibchen gekriegt.
Ich hab mal ein Bisschen weiter gedacht, denn nach der Steinzeit hat der vernünftige Jäger die Jagd aufgegeben und ein Gesellschaft ohne andauernden Einsatz des eigenen Lebens ermöglicht. Nur, das Testosteron war dann bereits in den meisten Körpern der jungen Männern. Was sollte die Gesellschaft nun mit diesen menschlichen Testosteronbehältnissen anfangen. Die römische Kultur setzte diese zur Unterhaltung und liess sie als Gladiatoren gegeneinander antreten. Oder mit primitiven Waffen gegen wilde Tiere, wie zur guten alten Zeit. Doch das römische Reich ging unter und machte einer germanisch dominierten Kultur Platz. Diese hatte eine andere Art, damit umzugehen. Einmal pro Generation wurde der Nachbarstamm eingeladen, seine testosteronüberschütteten Jünglige rüberzuschicken, damit ein schönes Fleischstechen und und später ein Schützenfest veranstaltet werden konnte. Solange diese Veranstaltungen regelmässig stattfanden, gab es eine Ausdünnung des Testosterons. Falls es mal ausfiel, endete dies oft in unschönen Saubannerzügen. Aber meist ging's gut, bis ins 20te Jahrhundert. Der Kollateralschaden wurde grösser und grösser und vor gut 60 Jahren, wurde die letzte grössere Veranstaltung dieser Art in Europa beendet. Seither nimmt das Testosteron in unserer Gesellschaft zu. Und wo finden wir es? Zum Teil jede Woche an diversen Fussball- und Eishockey-Spielen. Das gute dort: abgesehen von etwas Sachschaden und ein paar Verletzten passiert nichts, und die brünstigen Weibchen kriegen sie so auch kaum. Die anderen, die haben sich auch ihr Kampfterrain gesucht und verstecken sich an der Börse. Allzeit bereit, den finanziellen Selbstmord zu begehen. Leider hat so ein finanzieller Selbstmord kaum folgen für den Selbstmörder. War er ein kleiner Fisch, der auf eigene Faust gekämpft hat, so gibts eine Privatinsolvenz. Unangenehm, aber das Leben geht weiter. War er ein Rudeljäger, umso besser. Damit sein Arbeitgeber nicht Insolvenz anmelden muss, werden einfach ein paar andere Papiere etwas überbewertet und der Jäger, welcher sich vors Finanzmammut geworfen hatte, stirbt nicht nur nicht, nein, er bekommt eine Lohnerhöhung, damit er die Klappe hält und niemandem vom Verlust erzählt. Und mit der Lohnerhöhung kommen dann auch die brünstigen Weibchen und das Testosteron wird weiterverbreitet.
Ich hab mal ein Bisschen weiter gedacht, denn nach der Steinzeit hat der vernünftige Jäger die Jagd aufgegeben und ein Gesellschaft ohne andauernden Einsatz des eigenen Lebens ermöglicht. Nur, das Testosteron war dann bereits in den meisten Körpern der jungen Männern. Was sollte die Gesellschaft nun mit diesen menschlichen Testosteronbehältnissen anfangen. Die römische Kultur setzte diese zur Unterhaltung und liess sie als Gladiatoren gegeneinander antreten. Oder mit primitiven Waffen gegen wilde Tiere, wie zur guten alten Zeit. Doch das römische Reich ging unter und machte einer germanisch dominierten Kultur Platz. Diese hatte eine andere Art, damit umzugehen. Einmal pro Generation wurde der Nachbarstamm eingeladen, seine testosteronüberschütteten Jünglige rüberzuschicken, damit ein schönes Fleischstechen und und später ein Schützenfest veranstaltet werden konnte. Solange diese Veranstaltungen regelmässig stattfanden, gab es eine Ausdünnung des Testosterons. Falls es mal ausfiel, endete dies oft in unschönen Saubannerzügen. Aber meist ging's gut, bis ins 20te Jahrhundert. Der Kollateralschaden wurde grösser und grösser und vor gut 60 Jahren, wurde die letzte grössere Veranstaltung dieser Art in Europa beendet. Seither nimmt das Testosteron in unserer Gesellschaft zu. Und wo finden wir es? Zum Teil jede Woche an diversen Fussball- und Eishockey-Spielen. Das gute dort: abgesehen von etwas Sachschaden und ein paar Verletzten passiert nichts, und die brünstigen Weibchen kriegen sie so auch kaum. Die anderen, die haben sich auch ihr Kampfterrain gesucht und verstecken sich an der Börse. Allzeit bereit, den finanziellen Selbstmord zu begehen. Leider hat so ein finanzieller Selbstmord kaum folgen für den Selbstmörder. War er ein kleiner Fisch, der auf eigene Faust gekämpft hat, so gibts eine Privatinsolvenz. Unangenehm, aber das Leben geht weiter. War er ein Rudeljäger, umso besser. Damit sein Arbeitgeber nicht Insolvenz anmelden muss, werden einfach ein paar andere Papiere etwas überbewertet und der Jäger, welcher sich vors Finanzmammut geworfen hatte, stirbt nicht nur nicht, nein, er bekommt eine Lohnerhöhung, damit er die Klappe hält und niemandem vom Verlust erzählt. Und mit der Lohnerhöhung kommen dann auch die brünstigen Weibchen und das Testosteron wird weiterverbreitet.
Friday, 6. April 2012
Aufstieg und Fall des Hauses B. - 1075
Ich blieb lange in Ulm. Zuerst sollte ihr Aerger verrauchen und solange meine Verwalter alles im Griff haben, bleib ich hier. Erst als die Bäume wieder blühten fuhr ich nach Rheineck. Gwenllian hatte den Streit vergessen, machte mich aber auf etwas anderes aufmerksam: Amalberg war bereits 6 Jahre alt und noch immer hatte ich mich nicht für einen Erzieher für sie entschieden. Wir gingen noch einmal alle meine Vasallen durch, doch ausser Bischof Arnold war keiner dabei, der unseren Anforderungen genügte. Aber ich wollte nicht, dass sie so wie ich eine kirchliche Ausbildung über sich ergehen lassen musste. Einige der fähigeren Bekannten aus Ulm liess ich unverbindlich anfragen, doch sie alle weigerten sich, Ulm zu verlassen und nach Rheineck zu ziehen. Wer will es ihnen übel nehmen. Und die Tochter nach Ulm ziehen zu lassen, da weigerte sich Gwenllian. Nach langem hin und her entschieden wir uns deshalb, dass ich persönlich, da ich ja Verwalter am Hofe in Ulm war und auch weil ich dadurch von Einsätzen im Krieg befreit war, die Erziehung übernehmen müsste. Seither reisen wir zu zweit.
Und wir mussten schon blad abreisen. Es war während des Mittsommernachtsfestes, als ich erfahren musste, wie wenig sich Herzöge an Schwüre ihrer Väter halten müssen. Letztes Jahren besiegten wir Herzog Berthold von Kärnten, worauf er einen ewigen Verzicht auf das Breisgau schwor, sowie Amnestie für unseren Verbündeten, den Grafen von Kärnten. Doch Berthold war einer Krankheit erlegen und noch bevor er beerdigt war, liess sein Sohn, Herzog Hermann von Verona und Kärnten, den Grafen von Kärnten wegen Hochverrates hinrichten, erklärte das Breisgau seines und marschierte mit rund fünfhundert Mann ein.
Das königliche Kontingent unserer Männer kämpft immer noch in Mecklenburg gegen die Heiden. Rudolf musste mit seinen Vasallen schwer verhandeln, damit diese ihm jeweils ein paar Duzend Männer noch stellen würden. Gerade rechtzeitig konnte er so ein Heer von 700 Mann sammeln, bevor Hermann sein zweites Heer von ähnlicher Grösse über die Alpen geführt hatte und mit seinem ersten vereinigen konnte. Die Schlacht ums Breisgau war kurz aber heftig. Unsere Truppen waren von Anfang an überlegen, doch der Gegner weigerte sich, seine Fahnen zu streichen und wurde schlussendlich komplett vernichtet. Das zweite Heer hat es noch vor Wintereinbruch über die Alpen geschafft und steht nun unserem gegenüber. Zwei Heere von ähnlicher Grösse, kaum einen Steinwurf voneinander entfernt. Doch im mittlerweilen knietiefen Schnee will niemand den ersten Schritt machen.
Amalberga hat sich am Hofe in Ulm gut eingelebt. Leider zeigt sie immer noch wenig interesse an Bildung oder meiner Arbeit. Bei den Damen ist das Mädchen jedoch sehr beliebt und ein gern gesehener Gast. Entsprechend weiss sie viel von dem, das hinter den Kulissen läuft. Manchmal hab ich das Gefühl, mehr als ich.
Und wir mussten schon blad abreisen. Es war während des Mittsommernachtsfestes, als ich erfahren musste, wie wenig sich Herzöge an Schwüre ihrer Väter halten müssen. Letztes Jahren besiegten wir Herzog Berthold von Kärnten, worauf er einen ewigen Verzicht auf das Breisgau schwor, sowie Amnestie für unseren Verbündeten, den Grafen von Kärnten. Doch Berthold war einer Krankheit erlegen und noch bevor er beerdigt war, liess sein Sohn, Herzog Hermann von Verona und Kärnten, den Grafen von Kärnten wegen Hochverrates hinrichten, erklärte das Breisgau seines und marschierte mit rund fünfhundert Mann ein.
Das königliche Kontingent unserer Männer kämpft immer noch in Mecklenburg gegen die Heiden. Rudolf musste mit seinen Vasallen schwer verhandeln, damit diese ihm jeweils ein paar Duzend Männer noch stellen würden. Gerade rechtzeitig konnte er so ein Heer von 700 Mann sammeln, bevor Hermann sein zweites Heer von ähnlicher Grösse über die Alpen geführt hatte und mit seinem ersten vereinigen konnte. Die Schlacht ums Breisgau war kurz aber heftig. Unsere Truppen waren von Anfang an überlegen, doch der Gegner weigerte sich, seine Fahnen zu streichen und wurde schlussendlich komplett vernichtet. Das zweite Heer hat es noch vor Wintereinbruch über die Alpen geschafft und steht nun unserem gegenüber. Zwei Heere von ähnlicher Grösse, kaum einen Steinwurf voneinander entfernt. Doch im mittlerweilen knietiefen Schnee will niemand den ersten Schritt machen.
Amalberga hat sich am Hofe in Ulm gut eingelebt. Leider zeigt sie immer noch wenig interesse an Bildung oder meiner Arbeit. Bei den Damen ist das Mädchen jedoch sehr beliebt und ein gern gesehener Gast. Entsprechend weiss sie viel von dem, das hinter den Kulissen läuft. Manchmal hab ich das Gefühl, mehr als ich.
Wednesday, 28. March 2012
Aufstieg und Fall des Hauses B. - 1074
Die rückgeeilten Truppen Rudolfs stellte das Heer Bertholds noch ein letztes Mal hinter dem Bodensee und schlug es vernichtend. Berthold von Kärtnen sah seine Niederlage ein und unterschrieb die Verzichtserklärung aufs Breisgau. Um seinen immerwährendden Anspruch zu verdeutlichen liess er sich von König Heinrich den Titel des Herzogen von Baden erschaffen und nennt ich nun Herzog von Schwaben und Baden.
Die Taufe Udos war ein eindrückliches Erlebnis. Auf Einladung Rudolf erschienen sämtliche Grafen und viele sonstige Würdenträger seines Reiches, wie Herzog Otto von Bayern mit seiner äusserst charmanten Frau Richenza. Im Gegensatz zu früheren Anlässen hab ich immer weniger das Gefühl, ein Aussenseiter zu sein und von den anderen ausgeschlossen zu werden. Und mein Sohn wird mit einer Königstochter als Mutter und einem Herzogen als Taufpaten hoffentlich von Beginn weg dazu gehören.
Leider hängt bei uns seit dem Herbst der Haussegen schief. Bei einem Besuch Rudolfs machte er mich darauf aufmerksam, dass Wilderei in meiner Grafschaft ein weit verbreitetes und nicht geahndetes Phänomen sei. Ich solle das Problem in den Griff kriegen, oder er würde sich drum kümmern. Ich liess deshalb verkünden, dass nach einer Wochenfrist Wilderer mit der Strenge des Gesetzes verfolgt würden. Prompt liessen sich zwei Bauern mit frischer Jagdbeute erwischen. Mir blieb nichts anderes übrig, als die beiden wie angekündigt zum Tode durch den Strick zu verurteilen. Gwenllian verstand das nicht und hält mich seither für einen irrationalen Tyrannen.
Ich war froh, als im Herbst der König den Ungläubigen in Mecklenburg den Krieg erklärte und ich wieder in Ulm gebraucht wurde, um den Nachschub für unsere Truppen zu organisieren. Vielleicht beruhigt sie sich bis zu meiner Rückkehr.
Die Taufe Udos war ein eindrückliches Erlebnis. Auf Einladung Rudolf erschienen sämtliche Grafen und viele sonstige Würdenträger seines Reiches, wie Herzog Otto von Bayern mit seiner äusserst charmanten Frau Richenza. Im Gegensatz zu früheren Anlässen hab ich immer weniger das Gefühl, ein Aussenseiter zu sein und von den anderen ausgeschlossen zu werden. Und mein Sohn wird mit einer Königstochter als Mutter und einem Herzogen als Taufpaten hoffentlich von Beginn weg dazu gehören.
Leider hängt bei uns seit dem Herbst der Haussegen schief. Bei einem Besuch Rudolfs machte er mich darauf aufmerksam, dass Wilderei in meiner Grafschaft ein weit verbreitetes und nicht geahndetes Phänomen sei. Ich solle das Problem in den Griff kriegen, oder er würde sich drum kümmern. Ich liess deshalb verkünden, dass nach einer Wochenfrist Wilderer mit der Strenge des Gesetzes verfolgt würden. Prompt liessen sich zwei Bauern mit frischer Jagdbeute erwischen. Mir blieb nichts anderes übrig, als die beiden wie angekündigt zum Tode durch den Strick zu verurteilen. Gwenllian verstand das nicht und hält mich seither für einen irrationalen Tyrannen.
Ich war froh, als im Herbst der König den Ungläubigen in Mecklenburg den Krieg erklärte und ich wieder in Ulm gebraucht wurde, um den Nachschub für unsere Truppen zu organisieren. Vielleicht beruhigt sie sich bis zu meiner Rückkehr.
Sunday, 25. March 2012
Aufstieg und Fall des Hauses B. - 1073
Der Krieg geht weiter. Jenseits der Alpen konnte Rudolf von Schwaben die stratetisch wichtige Stadt Mantua einnehmen und uns damit einen weiteren entscheidenden Vorteil sichern. Leider war unser neuer Verbündeter Ulrich alles andere als ein grosser Stratege. Bereits im Frühling strich er seine Banner und wollte Berthold von Kärnten neue Treue schwören. Seither geniesst er einen Aufenthalt im Kerker. Berthold sammelte seine verbleibende Armee wieder und überquerte die Alpen im Osten. Rudolf brach deshalb die weitere Eroberung der Ländereien im Süden ab, um die Heimat zu verteidigen. Auf dem Rückweg beehrte er uns mit einem Besuch in Rheineck. Er zeigete sich interessiert an unserer Schlacht gegen Berthold letztes Jahr und wollte alles genau beschrieben haben. Beeindruckt von der Verteidigung liess er bei seiner Abreise ein Sack mit genug Geld zurück, um den Ausbau Rheinecks ein weiteres Jahr voranzutreiben. Gemeinsam zogen wir weiter nach Ulm, wo uns eine Besprechung mit Herzog Pierre von Savoyen erwartete. Gegen wenig "Entschädigung für seine Umtriebe" anerkannte er Rudolfs Ansprüche auf Schwaben und versprach Truppen. Wobei die bisherigen 150 Mann kaum als Truppen bezeichnet werden können.
Diesmal reisten Gwenllian und die Mädchen nicht mit nach Ulm. Eine zweite Geburt unterwegs wolle sie nicht mehr erleben. Doch kaum war ich in Ulm, erreichte mit die Nachricht eines Boten, dass ein Stammhalter das Licht der Welt erblickt hätte. Rudolf war erfreut davon zu hören und organisierte sogleich eine Taufe in der Pfarrkirche von Ulm. Gwenllian war nicht begeistert davon, so kurz nach der Geburt und mitten im Winter nach Ulm reisen zu müssen. Aber sie wusste, was der Stand verlangte.
Auch andrerorts in Europa toben Kriege. In England haben sich die Sachsen nicht damit abgefunden unter normannischer Führung zu leben. Eadwin von Lancaster hat die sächsischen Fürsten unter seinem Banner vereint und führt einen offenen Krieg, um William den Bastard wieder über den Kanal zu werfen. Auf der Iberischen Halbinsel sind die Ungläubigen weiter im Vormarsch und besetzen sie schon beinahe komplett. Die christlichen Herrscher sollten ihre Intrigen beilegen und Europa verteidigen.
Diesmal reisten Gwenllian und die Mädchen nicht mit nach Ulm. Eine zweite Geburt unterwegs wolle sie nicht mehr erleben. Doch kaum war ich in Ulm, erreichte mit die Nachricht eines Boten, dass ein Stammhalter das Licht der Welt erblickt hätte. Rudolf war erfreut davon zu hören und organisierte sogleich eine Taufe in der Pfarrkirche von Ulm. Gwenllian war nicht begeistert davon, so kurz nach der Geburt und mitten im Winter nach Ulm reisen zu müssen. Aber sie wusste, was der Stand verlangte.
Auch andrerorts in Europa toben Kriege. In England haben sich die Sachsen nicht damit abgefunden unter normannischer Führung zu leben. Eadwin von Lancaster hat die sächsischen Fürsten unter seinem Banner vereint und führt einen offenen Krieg, um William den Bastard wieder über den Kanal zu werfen. Auf der Iberischen Halbinsel sind die Ungläubigen weiter im Vormarsch und besetzen sie schon beinahe komplett. Die christlichen Herrscher sollten ihre Intrigen beilegen und Europa verteidigen.
Saturday, 24. March 2012
Aufstieg und Fall des Hauses B. - 1072
Krieg, Krieg bleibt immer gleich!
Die Truppen Bertholds versuchten über den verschneiten Septimer den Rückzug über die Alpen. Geschwächt und hungrig mussten sie den Veruch jedoch wieder aufgeben und kehrten zurück, rheinabwärts. Ein Ueberwintern der Truppen in meiner Grafschaft wäre ein Desaster gewesen. Notfallmässig zogen wir jeden Mann ein, der schon einmal eine Heugabel im Kampf geführt hatte. Wir stellten den Gegner bei Balzers und besiegten das grössere gegnerische Heer ohne grössere Verluste. Vor allem der Angriff der linke Flanke unter Ludwig von Appenzell, die sich vor der Schlacht im Dorf versteckt hielt, trug viel zum Sieg bei. Zu diesem Zeitpunkt war uns leider noch nicht klar, dass das gegnerische Heer von Berthold von Kärnten persönlich geführt würde. Wäre es uns klar gewesen, so hätten wir dem einzelnen Reiter nachgesetzt, der sich der Gefangennahme entzog. Es hätte den Krieg beenden können.
Direkt nach der Schlacht verlangte man mich wieder in Ulm, die Aushebung der regulären Truppen musste weitergehen, die Logistik wollte organisiert sein. Gwenllian bestand trotz ihrer fortgeschrittenen Schwangerschaft darauf, mich zu begleiten. Die Vorstellung, dass ein fremdes Heer von über tausend Mann in die Grafschaft einmarschieren könnte, machte versetzte sie in Angst. So reisten wir zusammen mit ihrer Zoffe Ffraid und Fulko zu fünft. Fulko bestand trotz Schneetreibens darauf, bei Kutscher auf dem Bock zu sitzen und überliess der Familie den Kasten. In einer Gaststätte bei Eberhardzell trennten sich unsere Wege jedoch, als bei ihr die Wehen einsetzten. Eine Woche später erreichte sie mich in Ulm, mit meiner neuen Tochter Benedicta.
In der Hauptstadt des Herzogs durfte ich höhere Diplomatie bewundern. Geladen war Ulrich, Graf von Kärnten. Der Mann, welcher Klagenfurt und Villach, die Hauptstadt von Bertholds Lehen kontrolliert. Das Treffen endete mit der Vereinbarung, dass Rudolf von Schwaben Ulrichs Unabhängigkeit von Berthold und seine Reichsunmittelbarkeit garantieren würden, sich beim König dafür einsetzt, dass Kärnten den Status einer Markgrafschaft erhält, sollte der Graf sich uns anschliessen. Hinter vorgehaltener Hand erfuhr ich von unserem Verhandlungsführer, dass diese Garantie kaum umsetzbar sein würde, aber der Bürgerkrieg in Kärnten uns mehr als gelegen käme.
Der Plan erwies sich als erfolgreich, Kärnten versinkt im Bürgerkrieg und unsere Truppen konnten das Breisgau ohne nennenswerte Widerstände besetzen und unter Kontrolle einzig die Stadt Freiburg musste kurz belagert werden, bis sie einsahen, dass man ja eigentlich lieber Schwabe als Kärntner ist. Aber noch ist Berthold nicht bereit ein Friedensabkommen zu unterzeichnen, weshalb Rudolf selbst mit unserer Armee über die Alpen gesetzt hat. Entgegen seinen Beratern will er den Kampf auch im Winter weiterführen. Man wird sehen. Ich selbst habe mich mit meiner jungen Familie für den Winter in meine Burg bei Rheineck zurückgezogen. Noch ist alles sehr primitiv und provisorisch, doch die ersten Gebäude stehen und weitere werden folgen.
Zum Jahreswechsel gab es noch erfreuliche Nachricht, der Krieg gegen den Emir von Tunesien ist gewonnen, die Ungläubigen besiegt. Der Papst, so hört man munkeln, soll erwägen, den König deshalb zum Kaiser zu krönen.
Die Truppen Bertholds versuchten über den verschneiten Septimer den Rückzug über die Alpen. Geschwächt und hungrig mussten sie den Veruch jedoch wieder aufgeben und kehrten zurück, rheinabwärts. Ein Ueberwintern der Truppen in meiner Grafschaft wäre ein Desaster gewesen. Notfallmässig zogen wir jeden Mann ein, der schon einmal eine Heugabel im Kampf geführt hatte. Wir stellten den Gegner bei Balzers und besiegten das grössere gegnerische Heer ohne grössere Verluste. Vor allem der Angriff der linke Flanke unter Ludwig von Appenzell, die sich vor der Schlacht im Dorf versteckt hielt, trug viel zum Sieg bei. Zu diesem Zeitpunkt war uns leider noch nicht klar, dass das gegnerische Heer von Berthold von Kärnten persönlich geführt würde. Wäre es uns klar gewesen, so hätten wir dem einzelnen Reiter nachgesetzt, der sich der Gefangennahme entzog. Es hätte den Krieg beenden können.
Direkt nach der Schlacht verlangte man mich wieder in Ulm, die Aushebung der regulären Truppen musste weitergehen, die Logistik wollte organisiert sein. Gwenllian bestand trotz ihrer fortgeschrittenen Schwangerschaft darauf, mich zu begleiten. Die Vorstellung, dass ein fremdes Heer von über tausend Mann in die Grafschaft einmarschieren könnte, machte versetzte sie in Angst. So reisten wir zusammen mit ihrer Zoffe Ffraid und Fulko zu fünft. Fulko bestand trotz Schneetreibens darauf, bei Kutscher auf dem Bock zu sitzen und überliess der Familie den Kasten. In einer Gaststätte bei Eberhardzell trennten sich unsere Wege jedoch, als bei ihr die Wehen einsetzten. Eine Woche später erreichte sie mich in Ulm, mit meiner neuen Tochter Benedicta.
In der Hauptstadt des Herzogs durfte ich höhere Diplomatie bewundern. Geladen war Ulrich, Graf von Kärnten. Der Mann, welcher Klagenfurt und Villach, die Hauptstadt von Bertholds Lehen kontrolliert. Das Treffen endete mit der Vereinbarung, dass Rudolf von Schwaben Ulrichs Unabhängigkeit von Berthold und seine Reichsunmittelbarkeit garantieren würden, sich beim König dafür einsetzt, dass Kärnten den Status einer Markgrafschaft erhält, sollte der Graf sich uns anschliessen. Hinter vorgehaltener Hand erfuhr ich von unserem Verhandlungsführer, dass diese Garantie kaum umsetzbar sein würde, aber der Bürgerkrieg in Kärnten uns mehr als gelegen käme.
Der Plan erwies sich als erfolgreich, Kärnten versinkt im Bürgerkrieg und unsere Truppen konnten das Breisgau ohne nennenswerte Widerstände besetzen und unter Kontrolle einzig die Stadt Freiburg musste kurz belagert werden, bis sie einsahen, dass man ja eigentlich lieber Schwabe als Kärntner ist. Aber noch ist Berthold nicht bereit ein Friedensabkommen zu unterzeichnen, weshalb Rudolf selbst mit unserer Armee über die Alpen gesetzt hat. Entgegen seinen Beratern will er den Kampf auch im Winter weiterführen. Man wird sehen. Ich selbst habe mich mit meiner jungen Familie für den Winter in meine Burg bei Rheineck zurückgezogen. Noch ist alles sehr primitiv und provisorisch, doch die ersten Gebäude stehen und weitere werden folgen.
Zum Jahreswechsel gab es noch erfreuliche Nachricht, der Krieg gegen den Emir von Tunesien ist gewonnen, die Ungläubigen besiegt. Der Papst, so hört man munkeln, soll erwägen, den König deshalb zum Kaiser zu krönen.
Thursday, 22. March 2012
Aufstieg und Fall des Hauses B. - 1071
Das Jahr war von Krieg und Frieden geprägt. Harold, der legitime Herrscher von England, wurde zur Abdankung gezwungen und William der Bastard nennt sich nun William der Eroberer. Zusätzlich zum englischen Thron hat er sich Harolds ältesten Sohn Edmund als Pfand geben lassen.
Unser eigener Krieg gegen den Emir von Tunesien ist weiterhin auf gutem Weg, die meisten der Befestigungsanlagen in Tunesien sind unter userer Kontrolle. Einige versprengte Truppen des Gegner ziehen noch auf Korsika umher, aber auch diese sollten bald vollständig besiegt sein.
Doch seit Ende November sind wir mittendrin in einem neuen Krieg. Der Graf vom Breisgau ist gestorben, ohne einen legitimen Nachfolger zu hinterlassen. Berthold, Herzog von Kärnten und Verona, erklärte, dass er als Mitglied des selben Hauses Anspruch auf die Grafschaft hätte und integrierte diese sofort in das Herzogtum Kärnten. Rudolf durfte ein solches nicht akzeptieren und so stehen wir mitten im Krieg. Die Truppen Kärntens haben die Verteidigung des Breisgaus ferne der Heimat aufgegeben und den Rückzug über die Alpen angetreten, quer durch unsere Grafschaft. In Nacht- und Nebel-Aktionen mussten wir sämtliche Vorräte aus dem Rheingau in Sicherheit bringen, um sie vor Plünderungen zu schützen. Einige Höfe gingen in Flammen auf, aber die Schäden hielten sich in Grenzen.
Unsere Informanten berichteten jedoch von einem grossen Heer, welches sich bei Verona sammelt um im Frühling über die Alpen zu ziehen. Leider sieht es nicht so aus, als ob Rudolf dieses Heer bereits im Rheintal abfangen möchte, sondern erst jenseits de Bodensees. Meine eigenen Truppen werden dazu nicht fähig sein, und wird ohne Gegenwehr zerstört werden. Hermann, mein militärischer Berater, versucht seinen Einfluss in Rudolfs Generalstab auszubauen, um dies zu verhindern, aber die aktuelle Planung in meiner Grafschaft geht vom schlimmsten aus.
Um die Organisation meines Stabes zu optimieren, begann dieses Jahr der Bau einer Burg bei Rheineck. Natürlich sollte sie mir auch eines Tages als repräsentativer Sitz dienen, eine Stammburg für unser Geschlecht. Schliesslich sollte dieses ja nächstes Jahr weiteren Zuwachs bekommen.
Unser eigener Krieg gegen den Emir von Tunesien ist weiterhin auf gutem Weg, die meisten der Befestigungsanlagen in Tunesien sind unter userer Kontrolle. Einige versprengte Truppen des Gegner ziehen noch auf Korsika umher, aber auch diese sollten bald vollständig besiegt sein.
Doch seit Ende November sind wir mittendrin in einem neuen Krieg. Der Graf vom Breisgau ist gestorben, ohne einen legitimen Nachfolger zu hinterlassen. Berthold, Herzog von Kärnten und Verona, erklärte, dass er als Mitglied des selben Hauses Anspruch auf die Grafschaft hätte und integrierte diese sofort in das Herzogtum Kärnten. Rudolf durfte ein solches nicht akzeptieren und so stehen wir mitten im Krieg. Die Truppen Kärntens haben die Verteidigung des Breisgaus ferne der Heimat aufgegeben und den Rückzug über die Alpen angetreten, quer durch unsere Grafschaft. In Nacht- und Nebel-Aktionen mussten wir sämtliche Vorräte aus dem Rheingau in Sicherheit bringen, um sie vor Plünderungen zu schützen. Einige Höfe gingen in Flammen auf, aber die Schäden hielten sich in Grenzen.
Unsere Informanten berichteten jedoch von einem grossen Heer, welches sich bei Verona sammelt um im Frühling über die Alpen zu ziehen. Leider sieht es nicht so aus, als ob Rudolf dieses Heer bereits im Rheintal abfangen möchte, sondern erst jenseits de Bodensees. Meine eigenen Truppen werden dazu nicht fähig sein, und wird ohne Gegenwehr zerstört werden. Hermann, mein militärischer Berater, versucht seinen Einfluss in Rudolfs Generalstab auszubauen, um dies zu verhindern, aber die aktuelle Planung in meiner Grafschaft geht vom schlimmsten aus.
Um die Organisation meines Stabes zu optimieren, begann dieses Jahr der Bau einer Burg bei Rheineck. Natürlich sollte sie mir auch eines Tages als repräsentativer Sitz dienen, eine Stammburg für unser Geschlecht. Schliesslich sollte dieses ja nächstes Jahr weiteren Zuwachs bekommen.
Wednesday, 21. March 2012
Aufstieg und Fall des Hauses B. - 1070
Der König hat sich gefangen, nach einer Geldsammeltour im Reich, hat er genügend Geld für den Feldzug zusammen und Tunesien konnte zurückgedrängt werden nach Afrika. Solange aber nördlich der Alpen keine truppen ausgehoben werden können wir froh sein. In Bellinzona und Locarno ist es anschliessend zu den Aushebungen zu Bauernaufständen gekommen, da im Herbst zuwenige Hände bei der Ernte halfen, gingen grosse Teile dieser verloren.
Auch in meiner Grafschaft kam es zur Unruhe, als Bauern zu mir kamen und von einem Drachen berichteten. Im Wald sei ein Bauer verfolgt worden vom Drachen. Dieser seiso gross gewesen, dass Bäume, welche ihm im Weg standen, einfach weggeknickt worden seien. Zusammen mit ein paar der mutigeren Bauern, gingen wir die Drachenschäden besichtigen. Als wir den "Drachen" erblickten, konnten sich einige von uns nicht mehr halten vor lachen. Alles, was wir entdeckten, waren einige von Bibern gefällte Bäume. Der Bauer wurde zu Gelächter des Dorfes, ich hingegen konnte dank meines "Heldenmutes" bei den Bauern punkten.
Amalberga entwickelt sich zu einem gesunden Kind. Sie macht uns sehr viel Freude, jedoch versucht sie immer wieder uns gegeneinander auszuspielen. Noch darf sie frei sein, doch bald schon wird sie sich einer strengen Ausbildung unterziehen müssen. Unter anderem hat sich dieses Jahr die Familie von Habsburg gemeldet, welche Amalberga gerne mit ihrem Otto verheiraten würden. Ein gutes Angebot, da er einst Herzog von Thüringen und Graf von Aargau werden sollte. Aber solange ich keinen Stammhalter habe, brauche ich die Tochter, um meine Linie matrilinear fortzuführen.
Beim Gelage mit meinem Herzog Rudolf von Schwaben gab dieser bekannt, dass er selbst keine Ambitionen auf den Königsthron hegen würde, verlangte aber von uns, dass wir hinter ihm stehen würden, wenn er Ernst von Oesterreich bei dessen Weg auf Thron unterstützen würde. Was bleibt uns anderes übrig.
Auch in meiner Grafschaft kam es zur Unruhe, als Bauern zu mir kamen und von einem Drachen berichteten. Im Wald sei ein Bauer verfolgt worden vom Drachen. Dieser seiso gross gewesen, dass Bäume, welche ihm im Weg standen, einfach weggeknickt worden seien. Zusammen mit ein paar der mutigeren Bauern, gingen wir die Drachenschäden besichtigen. Als wir den "Drachen" erblickten, konnten sich einige von uns nicht mehr halten vor lachen. Alles, was wir entdeckten, waren einige von Bibern gefällte Bäume. Der Bauer wurde zu Gelächter des Dorfes, ich hingegen konnte dank meines "Heldenmutes" bei den Bauern punkten.
Amalberga entwickelt sich zu einem gesunden Kind. Sie macht uns sehr viel Freude, jedoch versucht sie immer wieder uns gegeneinander auszuspielen. Noch darf sie frei sein, doch bald schon wird sie sich einer strengen Ausbildung unterziehen müssen. Unter anderem hat sich dieses Jahr die Familie von Habsburg gemeldet, welche Amalberga gerne mit ihrem Otto verheiraten würden. Ein gutes Angebot, da er einst Herzog von Thüringen und Graf von Aargau werden sollte. Aber solange ich keinen Stammhalter habe, brauche ich die Tochter, um meine Linie matrilinear fortzuführen.
Beim Gelage mit meinem Herzog Rudolf von Schwaben gab dieser bekannt, dass er selbst keine Ambitionen auf den Königsthron hegen würde, verlangte aber von uns, dass wir hinter ihm stehen würden, wenn er Ernst von Oesterreich bei dessen Weg auf Thron unterstützen würde. Was bleibt uns anderes übrig.
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Kommentare
Thu, 22.09.2011 19:31
Stell dir vor, es hätte kein Wecker geklingelt. Das wä [...]
Wed, 06.07.2011 09:58
Ich dachte, Du hättest nur eine Tochter...
Tue, 05.07.2011 13:41
Hast du dir meine Kinder für deine Träume ausgeliehen? [...]
Wed, 11.05.2011 09:38
Vielen Dank, jetzt brauch ich nur noch meine Meilen un [...]
Tue, 10.05.2011 21:23
Gratuliere! Dann mal Schiff Ahoi